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Europa genehmigt Olio Di Roma ggA für Italiens Hauptstadtregion

Die neue geografische Angabe wird Teile aller fünf Provinzen der mittelitalienischen Region Latium umfassen und eine Jahresproduktion von etwa 10,550 Tonnen abdecken.
Ein Bergdorf mit Steinhäusern und Olivenhainen im Vordergrund unter blauem Himmel. - Olive Oil Times
Provinz Rieti, Latium, Italien
Von Ylenia Granitto
16. August 2021 08:50 UTC
Zusammenfassung Zusammenfassung

Die geschützte geografische Angabe „Olio di Roma“ wurde von der Europäischen Union anerkannt. Damit dürfen Produzenten in Latium das regionale Qualitätssiegel verwenden. Dies dürfte den wirtschaftlichen Wert des Produkts steigern und die Chancen auf dem internationalen Markt erweitern. Die g.g.A.-Zertifizierung umfasst alle fünf Provinzen Latiums, darunter 316 Gemeinden, und erfordert, dass die Olivenöle bestimmte, in der Region heimische Sorten enthalten. Dies spiegelt die reiche Geschichte des Olivenanbaus in Rom wider, die bis ins -. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht.

Die Registrierung der Olio di Roma Geschützte geografische Angabe (g.g.A.) wurde veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union, was bedeutet, dass die Kommission den Erzeugern in der mittelitalienischen Region Latium grünes Licht gegeben hat, das Gütezeichen zu verwenden.

"Diese Anerkennung ermöglichte es uns, einen eindrucksvollen Namen wie den von Rom, der ein authentisches Erbe in Bezug auf Bekanntheit darstellt, mit einem qualitativ hochwertigen Produkt zu verbinden, das alle Voraussetzungen erfüllt, um der Botschafter unseres Territoriums in der Welt zu werden“, David Granieri , der nationale Vizepräsident der Coldiretti und Präsident von Coldiretti Lazio, erzählt Olive Oil Times.

"Alle Territorien der Region sind nun mit einer Herkunftsbezeichnung abgedeckt, da die g.g.A. vier bereits bestehende g.U. umfasst, und dennoch wird der Verweis auf Rom mit seinem hervorragenden internationalen Ruf eine treibende Kraft in Bezug auf die Chancen und Wert auf dem ausländischen Markt“, fügte er hinzu.

Siehe auch:Kontroverse in Italien um New Olio di Roma g.g.A

Nach Angaben von Coldiretti beläuft sich der wirtschaftliche Wert des Olio di Roma ggA auf etwa 52 Millionen Euro bei einer geschätzten Produktion von 75,000 Tonnen Oliven und 10,550 Tonnen Öl pro Jahr.

Das Produktionsgebiet der g.g.A. umfasst Teile aller fünf Provinzen Latiums, darunter 316 Gemeinden: 107 auf dem Gebiet der Metropole Rom, 27 in der Provinz Latina, 35 in der Provinz Rieti, 60 in der Provinz Viterbo und 87 in der Provinz Frosinone.

Mit der ggA zertifizierte native Olivenöle extra müssen zu 80 Prozent autochthone Itrana, Carboncella, Moraiolo, Caninese, Salviana, Rosciola, Marina, Sirole, Maurino, Pendolino, Frantoio und Leccino sowie maximal 20 Prozent andere Sorten enthalten.

Olio di Roma zeichnet sich durch Noten von Tomate, Artischocke, Mandel und Gras aus, mit Bitterkeit und Schärfe unterschiedlicher Intensität.

Ein Absatz der Produktspezifikation ist dem Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet gewidmet, in dem der Olivenbaum bereits seit dem -.

"Die Römer perfektionierten die Techniken zur Herstellung und Pressung des Öls und verbreiteten ihr Know-how im Olivenanbau in den von ihnen eroberten Gebieten“, heißt es in dem Dokument. "Ein Besuch im Viertel Testaccio sollte ausreichen, um die Bedeutung des Ölhandels in Rom zu verstehen.“

"Standort des alten Flusshafens Emporium, die hier entladenen Amphoren wurden zertrümmert und nach dem Entleeren in solchen Mengen weggeworfen, dass sie einen künstlichen Hügel bildeten, der als bekannt ist Monte dei Cocci (Scherbenhaufen)“, fügte das Dokument hinzu.

Die berühmte Geschichte Roms wird außerdem durch das Logo der ggA erwähnt, das einen Olivenzweig über dem darstellt ikonisches Kolosseum.



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