Die jährliche Exportquote für tunesisches Olivenöl in die Europäische Union wurde um 25,000 Tonnen auf insgesamt 81,700 Tonnen pro Jahr erhöht. Diese Entscheidung wurde auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Brüssel von Federica Mogherini und dem tunesischen Premierminister Habib Essid bekannt gegeben. Gleichzeitig wird die Sicherheitsreform in Tunesien weiter unterstützt und das Land in das Forschungsprogramm Horizont 2020 aufgenommen.
Die jährliche Exportquote für Olivenöl aus Tunesien in die Europäische Union (EU) wurde um 25,000 Tonnen erhöht.
Die Entscheidung zur Erhöhung der Jahresquote wurde auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, und dem tunesischen Premierminister Habib Essid am 20. Juli 2015 in Brüssel nach dem Treffen von bekannt gegeben EU-Außenminister.
Zuvor unterlagen die Olivenölexporte aus Tunesien in die EU einer jährlichen Quote von 56,700 Tonnen. Die neue Quote belief sich auf insgesamt 81,700 Tonnen pro Jahr. Mogherini kündigte außerdem an, dass Tunesien nicht mehr den monatlichen Exportquoten unterliegen werde, die von der Europäischen Kommission festgelegt wurden früher in diesem Jahr.
Mehr als 70 Prozent des tunesischen Olivenöls wird in die EU exportiert, vor allem nach Italien und Spanien, zwei Länder, die bei der letzten Ernte erhebliche Verluste bei ihren Olivenernten hinnehmen mussten. Tunesien hingegen verzeichnete eine hervorragende Ernte und exportierte von November 242,000 bis Ende Juni 2014 eine Rekordmenge von 2015 Tonnen, sieben Mal mehr als in der vorherigen Saison. /business/africa-middle-east/tunesian-olive-oil-exports-reach-record-high/48184
Olivenöl ist nicht nur Tunesiens wichtigster Agrarexport in die EU, sondern auch eine wichtige landwirtschaftliche Ressource, die mehr als einer Million Tunesier direkte und indirekte Arbeitsplätze bietet.
Auf der Pressekonferenz wurde auch ein finanzielles Unterstützungspaket von 23 Millionen Euro für die Sicherheitsreform in Tunesien nach den tödlichen Angriffen in Sousse und die Entscheidung angekündigt, Tunesien als ersten arabischen Partner in das Forschungsprogramm Horizont 2020 aufzunehmen.
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