Produktion

Die Stadt Rom produziert natives Olivenöl extra aus jahrhundertealten Olivenbäumen auf der Tenuta di Castel di Guido, Europas größtem öffentlichen Bauernhof, und verwendet dabei eine Mischung lokaler Sorten, die auf dem ersten Olivenölfestival am 15. Dezember vorgestellt wurde.thDie Einnahmen aus dem Verkauf des Olivenöls werden in die Verwaltung und Instandhaltung der Farm reinvestiert, die nun langfristig vom Stadtrat und dem Regionalrat verwaltet wird. Dies ermöglicht neue Projekte wie erneuerbare Energiequellen und ein Recyclingsystem zur Abfallreduzierung.
Die Stadt Rom produziert Natives Olivenöl extra von 1,500 jahrhundertealten Olivenbäumen, eingebettet in die Tenuta di Castel di Guido, Europas größtem öffentlichen Bauernhof mit 2,000 Hektar.
Die Bio-Mischung aus den typischen lokalen Sorten Frantoio, Pendolino und Leccino wurde der Öffentlichkeit während des ersten Olivenölfestivals vorgestellt, das am 15. Dezember auf dem Anwesen stattfand.th.
Es war auch die Gelegenheit, den kürzlich erhaltenen Olio di Roma g.g.A Zertifizierung.
Siehe auch:In Molise unterstützt die Olivenbaumadoption die GesundheitsforschungDas extra native Olivenöl wird teilweise für Solidaritätsprojekte verwendet, der Rest wird verkauft. Der Erlös aus dem Verkauf wird in die Verwaltung und Instandhaltung der Farm reinvestiert.
"Die Olivenernte in der Tenuta di Castel di Guido ist für Rom von großer Bedeutung, da sie ein seltenes Beispiel für eine Stadt ist, die ihre eigene Produktion von extra nativem Olivenöl hat“, sagte Sabrina Alfonsí, Roms Stadträtin für Landwirtschaft. Olive Oil Times.
"Der Wert dieses Produkts liegt zum einen in seiner hohen Qualität und zum anderen darin, dass es ein Instrument zur Umsetzung von Inklusions- und Umweltprojekten ist“, fügte sie hinzu.
Im Rahmen einer jährlich erneuerten Vereinbarung produziert Rom seit langem Olivenöl auf dem Anwesen Castel di Guido, das der Region Latium gehört. Die Stadtverwaltung unterzeichnete jedoch kürzlich einen neuen Vertrag mit dem Regionalrat und erhielt die langfristige Verwaltung der Farm.
In einer Erklärung des Stadtrats heißt es, dass die mehrjährige direkte Verwaltung des Grundstücks eine bessere Organisation der Aktivitäten ermöglichen und die Möglichkeit einer Neuentwicklung, einschließlich des Baus einer Ölmühle, eröffnen werde.

An mehreren neuen Projekten wird bereits gearbeitet. Die Farm wird bald erneuerbare Energiequellen nutzen und ein Recycling- und Kompostierungssystem wird eingesetzt, um den Abfall auf null zu reduzieren.
Neben Olivenöl produziert Tenuta di Castel di Guido Bio-Obst, -Gemüse, -Getreide und -Milch. Es wird zur Viehzucht genutzt und auf den Weideflächen lebt die größte Herde Maremma-Rinder in Latium. Das Anwesen umfasst eine Vielzahl von Ökosystemen, darunter Wälder und mediterrane Macchia.
Die Ursprünge des Anwesens gehen auf die Römerzeit zurück, als das Gebiet bereits landwirtschaftlich genutzt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Anwesen die Kontrolle über verschiedene Eigentümer, darunter die katholische Kirche und die nationale Regierung.
Der 30 Hektar große Olivenhain grenzt an ein Bauernhaus, in dem sich ein kleines Museum für ländliches Erbe befindet. Das Gebäude, das Anfang der 1940er Jahre erbaut wurde, diente zuvor ganz anderen Zwecken. Während des faschistischen Regimes, als der Hof in ein Arbeitslager umgewandelt wurde, wurde es als Schlafsaal für Gefangene und internierte Zivilisten genutzt.
Heute sind alle Gebäude des Anwesens Schauplatz pädagogischer Aktivitäten und Initiativen gemeinnütziger Vereine und Organisationen. Zu ihnen zählt auch LIPU, die italienische Liga für Vogelschutz, die 250 Hektar betreut.

Tenuta di Castel di Guido ist Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten und Teil von Natura 2000, einem Netzwerk geschützter Gebiete, das von der Europäischen Union zum Schutz der wertvollsten und am stärksten gefährdeten Arten und Lebensräume geschaffen wurde.
Aufgrund dieses Status unterliegt das Gebiet strengen Vorschriften zum Schutz seiner Artenvielfalt. Besucher können das Anwesen jedoch frei besichtigen und an Führungen teilnehmen.
"„Landwirtschaft in Rom bedeutet Beteiligung, gemeinschaftliches Wachstum, Solidarität und Nachhaltigkeit“, sagte Alfonsi. "Dies ist in verschiedenen Bereichen der Stadt Realität, wie etwa in den Vierteln Nuova Tor Vergata und Torre Spaccata, wo sich Bürgervereinigungen um die Olivenbäume in öffentlichen Parks und das gewonnene Öl an Bedürftige verteilen.“
"Eine qualitativ hochwertige ökologische Landwirtschaft trägt wesentlich zum Schutz der Umwelt, der Böden und der Landschaft bei“, fügte sie hinzu. "Darüber hinaus zeigt die Erlangung der g.g. A.-Zertifizierung „Olio di Roma“, dass die Produkte unseres Gebiets als Spitzenprodukte anerkannt werden können und eine treibende Kraft für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung darstellen.“
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